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	<title>Neuigkeiten &#8211; FLAUSBAU</title>
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	<description>Artenhilfsmaßnahmen für Fledermäuse</description>
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		<title>Erstes Meeting der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG)</title>
		<link>https://flausbau.de/aktuelles/erstes-meeting-der-projektbegleitenden-arbeitsgruppe-pag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[flausbau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:39:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem ersten Meeting der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) ist ein zentraler Baustein der fachlichen Begleitung unseres Projekts gestartet. Projektbegleitende Arbeitsgruppen im Rahmen von Vorhaben des Bundesamtes für Naturschutz bringen unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen. Ziel ist es, Wissenschaft, Verwaltung, Praxis und Planung frühzeitig zu vernetzen und den Projektverlauf kontinuierlich fachlich zu begleiten. Die aktuelle PAG vereint [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-muted-foreground-color has-text-color has-link-color wp-elements-14c28ab99098f01e474445998299bafd wp-block-paragraph">Mit dem ersten Meeting der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) ist ein zentraler Baustein der fachlichen Begleitung unseres Projekts gestartet. Projektbegleitende Arbeitsgruppen im Rahmen von Vorhaben des Bundesamtes für Naturschutz bringen unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen. Ziel ist es, Wissenschaft, Verwaltung, Praxis und Planung frühzeitig zu vernetzen und den Projektverlauf kontinuierlich fachlich zu begleiten.</p>



<p class="has-muted-foreground-color has-text-color has-link-color wp-elements-652b4f33be2e5e835c7aaecc69cbda00 wp-block-paragraph">Die aktuelle PAG vereint ein breites Spektrum an Akteurinnen und Akteuren. Neben den Projektverantwortlichen und Vertreterinnen und Vertretern des Bundesamtes für Naturschutz sind Fachleute aus Landesbehörden wie dem Landesamt für Umwelt (LfU) sowie dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) beteiligt. Ergänzt wird die Gruppe durch Expertinnen und Experten aus Naturschutzverbänden, der Senatsverwaltung, Gutachterbüros sowie dem Bau- und Planungswesen.</p>



<p class="has-muted-foreground-color has-text-color has-link-color wp-elements-e498ea5558cbebde10052acb81829ccb wp-block-paragraph">Viele der Beteiligten waren bereits in der Pilotphase dabei und bringen wertvolle Erfahrung und Kontinuität in die Zusammenarbeit ein. Gleichzeitig wurde die Gruppe um weitere Mitglieder erweitert, sodass zusätzliche Perspektiven in den Austausch einfließen. Künftig werden auch die Projektpartner, die an der Entwicklung und dem Bau der Fledermausquartiere sowie der Bestandserfassungssensorik beteiligt sind, regelmäßig an den Treffen teilnehmen und ihre praktische Expertise einbringen. Bereits das nächste Treffen wird sich der konkreten Ausarbeitung und Abstimmung der Konzepte für die Fledermausquartiere widmen. Die PAG wird darüber hinaus in der Regel einmal jährlich zusammenkommen, um den Gesamtfortschritt des Projekts zu begleiten.</p>



<p class="has-muted-foreground-color has-text-color has-link-color wp-elements-17c2229174e808a6f5943a509732bd53 wp-block-paragraph">Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und den Austausch in dieser vielfältigen Runde. Es ist bereichernd, so viele unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammenzubringen – genau diese Vielfalt macht die gemeinsame Arbeit besonders wertvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Klimaschutz und Fledermausschutz gemeinsam denken: Erfolgreicher Abschluss der FLAUSBAU-Pilotphase</title>
		<link>https://flausbau.de/aktuelles/klimaschutz-und-fledermausschutz-gemeinsam-denken-erfolgreicher-abschluss-der-flausbau-pilotphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 14:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gebäude werden saniert, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen. Das ist wichtig. Doch für Fledermäuse kann genau das zum Problem werden. Viele Arten nutzen Spalten und Hohlräume an Gebäuden als Quartiere. Werden diese bei Sanierungen verschlossen oder entfernt, verlieren die Tiere ihre Rückzugsorte – oft dauerhaft. Genau hier setzt FLAUSBAU an: Artenhilfsmaßnahmen [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db1eeabd49d4449fe380449787d5de3c wp-block-paragraph">Gebäude werden saniert, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen. Das ist wichtig. Doch für Fledermäuse kann genau das zum Problem werden. Viele Arten nutzen Spalten und Hohlräume an Gebäuden als Quartiere. Werden diese bei Sanierungen verschlossen oder entfernt, verlieren die Tiere ihre Rückzugsorte – oft dauerhaft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c076d0c979e4cac586b6d597bd0bd1d2 wp-block-paragraph">Genau hier setzt FLAUSBAU an: Artenhilfsmaßnahmen für Fledermäuse im Rahmen energetischer Gebäudesanierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Fledermäuse besonderen Schutz brauchen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7cc7a3bc82132979912cac67c73335e2 wp-block-paragraph">In Deutschland sind alle Fledermausarten streng geschützt. Sie sind auf Quartiere angewiesen, die sie zum Beispiel als Ruhestätte, zur Jungenaufzucht oder zur Überwinterung nutzen. Gebäude ersetzen dabei für viele Arten natürliche Höhlenstrukturen. Gehen diese Quartiere durch Bau- oder Sanierungsmaßnahmen verloren, kann das erhebliche Auswirkungen auf lokale Fledermauspopulationen haben. Das Gesetz schreibt deshalb vor, dass bei einem dauerhaften Verlust geeignete Ersatzmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Diese sollen sicherstellen, dass die sogenannte kontinuierliche ökologische Funktion (CEF) des ursprünglichen Quartiers erhalten bleibt. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Fledermausquartiere bei energetischen Sanierungen häufig nicht systematisch erfasst werden. Zudem wird der Erfolg von Ersatzquartieren nur selten überprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Forschung zur Anwendung: der Weg von FLAUSBAU</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd13e318e57fdb1fef2fd0741a110c33 wp-block-paragraph">Dem Projekt FLAUSBAU ging zunächst ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F+E) voraus. Dieses zeigte deutlich, dass der Fledermausschutz im Zusammenhang mit energetischen Gebäudesanierungen bislang nur unzureichend untersucht ist und belastbare wissenschaftliche Grundlagen fehlen. Darauf aufbauend wurde die FLAUSBAU-Pilotphase als Teil eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens (E+E) durchgeführt. F+E sowie E+E-Vorhaben wurden vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was in der Pilotphase untersucht wurde</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-097f05ae3681e2fe4d70f719f2932996 wp-block-paragraph">Im Rahmen der Pilotphase wurden nationale und internationale Beispiele zum Umgang mit gebäudebewohnenden Fledermäusen bei energetischen Sanierungen recherchiert. Ergänzend dazu wurden strukturierte Umfragen unter Umweltbehörden, Planungsbüros, Umweltverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt. Insgesamt wurden über 400 Personen kontaktiert, mehr als 250 Fachleute aus Deutschland und dem Ausland nahmen an der Umfrage teil. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Fledermausschutz wird bei energetischen Sanierungen bislang nur unzureichend berücksichtigt. Gleichzeitig besteht eine hohe Bereitschaft, wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Lösungen umzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Prüfung von Methoden zur Erfolgskontrolle von Ersatzquartieren. Verschiedene Erfassungs- und Monitoringverfahren wurden getestet und miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, dass keine einzelne Methode alle Anforderungen erfüllt. Für ein zuverlässiges Monitoring ist vielmehr eine Kombination mehrerer Verfahren notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlage für das Hauptvorhaben</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-977d0651139ccdd1c1887a2ec51b7099 wp-block-paragraph">Die Pilotphase bildet die fachliche und konzeptionelle Grundlage für das Hauptvorhaben. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Prüfung modularer Fledermausquartiere, die direkt in Wärmedämmverbundsysteme integriert sind. Diese Systemlösungen sollen sowohl bautechnischen als auch artenschutzfachlichen Anforderungen gerecht werden und durch ein standardisiertes Monitoring wissenschaftlich begleitet werden. Ziel ist es, praktikable, rechtssichere und wirksame Lösungen zu entwickeln, die Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor mit dem langfristigen Erhalt von Fledermauspopulationen verbinden.</p>
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